Diamantschmuck pflegst du am besten mit lauwarmem Wasser, einem Tropfen mildem Spülmittel und einer weichen Zahnbürste, etwa einmal im Monat. Aufbewahren solltest du jedes Schmuckstück einzeln und trocken.
Diamanten haben die Härte 10 auf der Mohs-Skala, die höchste Stufe der Skala. Das gilt für natürliche Diamanten ebenso wie für Labordiamanten, also im Labor hergestellte Diamanten, auch Lab-Grown Diamanten genannt. Im Alltag zerkratzt sie kaum etwas. Sie verlieren ihre Form nicht. Sie altern nicht.
Was sie verlieren können, ist ihr Glanz. Und das liegt fast immer an einem einzigen Grund: Fett.
Hautöl, Handcreme, Seife, Parfüm. Diese Dinge legen sich in Schichten auf den Stein und auf die Fassung. Kein Drama. Aber über Wochen wird aus einem Stein, der das Licht bricht, ein Stein, der stumpf wirkt. Das ist kein Materialfehler. Das ist Pflege, die fehlt. Warum guter Schmuck trotzdem ein Leben lang hält, liest du in Schmuck als Wertanlage.
Was wirklich hilft
Du brauchst kein teures Reinigungsset. Du brauchst lauwarmes Wasser, einen Tropfen mildes Spülmittel und eine weiche Zahnbürste. Stein einweichen, sanft bürsten, gründlich abspülen. Fertig. Einmal im Monat reicht, wenn du den Schmuck regelmäßig trägst.
Was du nicht brauchst: aggressive Reiniger, Chlor, Bleichmittel. Ultraschallgeräte bitte nur nach Rücksprache mit uns. Sie schaden dem Diamanten nicht, können aber die Fassung angreifen.
Was Diamanten wirklich aushalten
Härtegrad 10 bedeutet: kein anderes Material kratzt einen Diamanten. Außer einem anderen Diamanten. Das ist wichtig zu wissen, wenn du mehrere Ringe, Ketten oder Ohrstecker zusammen aufbewahrst. Zwei Diamanten, die sich in einer Schublade berühren, können sich gegenseitig beschädigen. Nicht weil sie weich wären, sondern weil sie gleich hart sind.
Was Diamanten nicht vertragen, ist ein harter Schlag auf die richtige Stelle. Entlang der Spaltungsebene des Kristalls kann ein Diamant brechen. Das passiert selten, aber es passiert. Beim Tragen im Alltag kein Thema. Bei Gartenarbeit, Sport oder schwerem Handwerk: Schmuck abnehmen.
Häufige Fehler
Schmuck im Bad aufbewahren ist ein häufiger Fehler. Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen tun auch Massivgold nicht gut. Ein trockener Ort, am besten einzeln in der ANNARELLE-Box, ist alles, was du brauchst. Einzeln deshalb, weil Diamanten andere Diamanten kratzen. Kein gemeinsames Fach, kein lockerer Beutel, in dem sie sich berühren.
Und bitte: nicht mit Schmuck schlafen. Nicht weil der Stein Schaden nimmt, sondern weil Fassungen unter Druck leiden. Eine Krappe, die sich minimal verbiegt, reicht, damit ein Stein nicht mehr fest genug sitzt.
Und wenn doch etwas passiert?
Eine verbogene Krappe oder ein lockerer Stein ist kein Grund, ein Schmuckstück abzuschreiben. Wir reparieren es. Was repariert wird, muss nicht ersetzt werden. Schreib uns über unser Kontaktformular.
Pour toujours.